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Die Schachpartie zwischen Miguel Najdorf und Henryk Salomon Glucksberg, die 1929 in Warschau gespielt wurde, ist aufgrund ihrer bemerkenswerten Kombination und Genialität unter dem Namen „Polish Immortal“ bekannt.

In diesem Spiel opferte Najdorf, der mit den schwarzen Figuren spielte, beide seiner Türme in einem beeindruckenden Angriff gegen Glucksbergs König. Die opferreiche Kombination führte zu einer außergewöhnlichen Abfolge von Zügen, die in einem Matt endete, das weithin als eines der schönsten und unvergesslichsten in der Schachgeschichte gilt.

Der Schlüsselmoment des Spiels trat ein, als Najdorf seinen ersten Turm mit 17…Bxf2+ opferte, was zu einer Kaskade von Opfern führte, die Glucksbergs König entblößten und verwundbar machten. Trotz des Materialnachteils koordinierten sich Najdorfs Figuren perfekt, um ein Matt zu setzen, das seitdem legendär geworden ist.

Das „Polish Immortal“ wird für seine künstlerische Schönheit und die Kühnheit von Najdorfs opferreichem Spiel gefeiert. Es veranschaulicht das kreative Potenzial des Schachs und inspiriert weiterhin Spieler und Enthusiasten auf der ganzen Welt.

Es ist erwähnenswert, dass, obwohl dieses Spiel weithin Najdorf und Glucksberg zugeschrieben wird, einige Quellen darauf hinweisen, dass es möglicherweise falsch zugeschrieben wurde und die tatsächlichen beteiligten Spieler ungewiss bleiben. Dennoch bleibt das Spiel selbst ein ikonisches Meisterwerk der schachlichen Brillanz.

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